„Wann ist es endlich fertig?“

In letzter Zeit war es ziemlich ruhig um meine Person.
Der Grund: Vor wenigen Tagen habe ich die magischen
vier Buchstaben „ENDE“ unter meinen Roman gesetzt.
Seitdem werde ich gefragt: „Und wann kann ich jetzt Dein Buch kaufen?“
Ich sage Euch, am liebsten würde ich antworten, dass es bereits morgen erhältlich ist. Doch so einfach ist
 das Ganze nicht. Leider. 😉

„Wie jetzt? Du veröffentlichst ohne Verlag? Geht denn das überhaupt?“ – Ja, es geht. Es bedeutet eine Menge Arbeit, und um die Qualität zu erreichen, die mir vorschwebt, dauert es auch dementsprechend lange, bis mein Buch schließlich käuflich zu erwerben ist.

„Wozu der Aufwand?“ Ich will ein Qualitätsprodukt. Ich will, dass ich in Zukunft gut unterhaltene Leser habe, die mein Buch und mich gerne weiterempfehlen.
Soll heißen: Mein Ziel ist es, ein Buch zu erstellen, das von einem Verlagsprodukt nicht zu unterscheiden ist. Das ist schwierig und mitunter harte Arbeit.
Dass es Autoren gibt, die andere Prioritäten haben als ich, ist mir bewusst. Doch ich orientiere mich an dem, was ich selbst von einem guten Buch erwarte. Diese Ansprüche stelle ich auch an meines.
In den kommenden Tagen dürfen Testleser die Geschichte von Jana und Julian vorab lesen. Anschließend wird es professionell lektoriert. Das Cover gestalte ich als Grafikerin natürlich selbst. Ebenso ist ein Buchtrailer in Zusammenarbeit mit einem Profi geplant.

Auch rechtlich gibt es eine Menge im Vorfeld abzuklären.
 Außerdem baue ich nebenbei noch meine sozialen Netzwerke aus, was ebenso eine zeitintensive
 Angelegenheit ist.

Ach ja, und das Wichtigste darf nicht unerwähnt bleiben: Ich bin verheiratet und habe zwei entzückende Kinder. Meine Familie steht natürlich an erster Stelle und hat in allen Themen Vorrang! 🙂

Oh, und um noch mal auf die Frage „Wann ist es endlich fertig?“ zurückzukommen: Das voraussichtliche Datum der Veröffentlichung habe ich auf Herbst 2013 vorverlegt! 🙂

Liebe Grüße,
Eure Sarah Saxx

PS: Vielleicht kann ich Euch ja beim nächsten Mal bereits den Romantitel verraten. 😉

In Linz beginnt’s

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Diesen wunderschönen Ausblick dürfen auch Jana und Julian genießen. Sie befinden sich auf dem Pöstlingberg,
mit Blick über Linz, Oberösterreichs Landeshauptstadt.
Romantik liegt in der Luft und Jana schwärmt über ihre Heimat, wie Ihr hier lesen dürft:

… Die Aussicht war tatsächlich atemberaubend. Linz lag vor uns, geschäftig und bunt. Ich liebte diese Stadt! Sie hatte alle Vorzüge einer Großstadt und doch war sie so klein und übersichtlich, dass man sie innerhalb kürzester Zeit mit dem Auto durchqueren konnte. Ich blickte auf die Donau, die sich wie ein dunkles Band durch die Stadt schlängelte. Kirchtürme streckten ihre Kreuze in den Himmel, die Industrie am Stadtrand paffte unentwegt weiße Wolken in die Höhe. Felder, Wälder und Hügel umsäumten Linz wie grüne Wattebauschen, die wirkten, als wollten sie der Oberösterreichischen Landeshauptstadt einen Rahmen geben. Die Berge des Salzkammerguts erstreckten sich entlang der Himmelskante und rundeten den romantischen Ausblick ab. Es gab keinen Ort der Welt, den ich lieber meine Heimat nennen wollte. …

Nun, ganz leugnen kann ich es auch nicht, dass Linz zu meinen Lieblingsstädten zählt

Liebe Grüße,
Eure Sarah Saxx

Dreistellig!

Mit fast 24 Stunden Verspätung – aber unverändertem Status – möchte ich auch hier meine Freude kundtun. Ich habe die dreistellige Seitenanzahl bei meinem Roman erreicht und führte letzte Nacht noch einen kleinen Freudentanz auf, nachdem ich die einhundertste Seite mit Buchstaben gefüllt hatte.

Auf meiner Facebook-Seite hatte ich die Neuigkeit bereits gestern verkündet, doch war ich dann nächtens um eins am Ende meiner Kräfte. Jetzt ist es aber endlich auch in meinem (Web-) Buch soweit.

Lange Rede, kurzer Sinn – es geht schneller voran, als ich erwartet hatte und um Euch an meiner Freude teilhaben zu lassen, möchte ich Euch ein paar schöne Zeilen der einhundertsten Seite nicht länger vorenthalten.

… Julians leises Lachen stellte die feinen Härchen auf meinen Unterarmen auf. „Okay, schon gut, du musst es mir ja nicht erzählen. Zumindest nicht heute. Irgendwann wäre es aber schön, wenn du mir einen Blick in deine Gedanken gewähren würdest, Jana.“ Seine Stimme wurde weich und ernst, und ich blickte ihm ins Gesicht. Blaue Augen musterten mich fragend, irgendwie machte er einen unsicheren Eindruck.

Konnte es sein, dass so ein selbstbewusster Mensch Zweifel daran hatte, wie er bei seinem Gegenüber ankam? Ich konnte mir das gerade gar nicht vorstellen. Er wirkte auf mich, als ob es nichts geben könnte, das ihn jemals aus der Bahn werfen würde. Neben ihm fühlte ich mich wie ein kleines unsicheres, graues Mäuschen, das schüchtern zu ihm aufsah. So sehr hatte er mich in der Hand. Ich hasste das Gefühl. Ich hasste mich dafür, dass ich so ein Empfinden überhaupt zulassen konnte. Und meine Hormone waren dabei nicht ganz unschuldig, sie ließen mich jedes Mal dahin schmelzen, wenn er in meiner Nähe war. …

 

Liebe Grüße,

Eure Sarah Saxx